Sitzplan: wie ihr die Gäste ohne Stress setzt
Der Sitzplan wirkt wie ein unlösbares Puzzle, bis man einer Reihenfolge folgt. Hier ist sie.
Erst nach den Zusagen
Es lohnt sich nicht, Tische zu planen, bevor die RSVP da sind: jede Absage bringt das Gleichgewicht durcheinander. Fangt an, wenn ihr 80 % bis 90 % der Antworten habt, etwa drei bis vier Wochen vorher — und lasst Spielraum für Last-Minute-Anpassungen, die es geben wird.
Form und Größe der Tische wählen
Runde Tische mit 8 bis 10 Plätzen fördern das Gespräch und sind am verbreitetsten; lange rechteckige Tafeln wirken redaktioneller und helfen in schmalen Sälen, erschweren aber das Gespräch zwischen den Enden. Faustregel: 8 Plätze an einem runden Tisch sind bequemer als 10, vor allem wenn in der Mitte hohe Dekoration steht.
Nach Sympathie gruppieren, nicht nach Pflicht
Setzt die Leute zu denen, die sie selbst wählen würden: enge Familie nahe beim Brautpaar, Freundesgruppen, die sich schon kennen, Arbeitskollegen an denselben Tisch. Gruppen zu mischen, die sich nicht kennen, funktioniert nur, wenn es einen offensichtlichen gemeinsamen Nenner gibt. Verteilt außerdem die «natürlichen Gastgeber» — die, die Gespräche in Gang bringen — auf mehrere Tische.
Die schwierigen Fälle und der finale Ausdruck
Getrennte Familien, Ex-Partner, Gäste mit eingeschränkter Mobilität oder besonderen Ernährungsbedürfnissen: klärt sie zuerst, denn sie bestimmen alles Weitere. Setzt Menschen mit eingeschränkter Mobilität nahe an den Eingang und weit weg von den Lautsprechern. Druckt am Ende den Gesamtplan und die Platzkarten aus und gebt der Location und der Ansprechperson für den Tag je eine Kopie. Bei Journey 2 Yes zieht der Sitzplan die zugesagten Gäste heran, lässt jede Person auf ihren Platz ziehen und hat ein «Setz sie für mich», das nach Kategorie gruppiert.